Rohveganer Apfelstrudel

Dieser Kuchen ist ohne Industriezucker, sowie gluten- und laktosefrei. Da er ohne Hitze zubereitet wird, ist er außerdem sehr nährstoff- und enzymreich.

Die Vorlage für das Rezept stammt aus dem Buch  „Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost-Rezepte“ von Dr. med John Switzer

 

Für den Apfel-Wrap (Teigmantel):

800 g Äpfel mit Schale und Kernhaus, vierteln
100 g über Nacht eingeweichte Leinsamen
200 ml Wasser

Alle Zutaten für den Apfel-Wrap im Mixer pürieren. Die Konsistenz sollte ungefähr wie ein Rührteig sein, falls der Teig zu dick ist, noch etwas Wasser hinzugeben.

Die Apfel/Leinsamenmasse auf eine Dörrfolie streichen (ca. 4 mm hohe Schicht) und im Dörrapparat bei ca. 42 Grad. trocknen.
Da der Teig auf der Folienseite wesentlich schlechter trocknet, wird der Teigmantel nach 6 Std. gewendet, die Folie abgezogen und danach weitere 6 Std. gedörrt.
Der Wrap sollte dann eine feste „lederne“ Konsistenz haben, ansonsten noch etwas weiter trocknen.

Die Menge reicht je nach Dörrfoliengröße für
1 bis 2 Teigmäntel.

Tipp für alle, die kein Dörrgerät haben:

Das Dörren funktioniert auch im Backofen:
Teig auf Backpapier streichen, Ofen auf kleinste Stufe
(meist 50 Grad) einstellen und die Backofentür einen Spalt
offen lassen.

 

Für die Füllung:

1/3 Tasse klein geschnittene Datteln
Saft einer Zitrone
4 Esslöffel Mandelmus*
1 Esslöffel Zimt
1 Esslöffel Lebkuchengewürz (nach Geschmack)
½ Tasse Mandelmilch*
4 Äpfel, feingeraspelt
1/3 Tasse Rosinen

* Statt Mandelmus und -milch kann auch ein beliebiges anderes Nussmus oder eine andere Nussmilch verwendet werden.

Alle Zutaten außer den Äpfeln und den Rosinen im Mixer pürieren. Dann Äpfel und Rosinen unterheben und die gesamte Fruchtmasse auf den gedörrten Wraps verteilen. Anschließend zu einem Strudel aufrollen, oben mit Dattelsirup bestreichen und mit Kokosflocken bestreuen.

Wer den Teigmantel etwas weicher möchte kann den Apfelstrudel vor dem Verzehr noch ein paar Stunden kühl aufbewahren.

Guten Appetit!

Tipp

Die Füllung alleine eignet sich als leckere Nachspeise. Reichert man diese mit ein paar eingeweichten Nüssen und Sprossen (Buchweizen-, Sonnenblumen-, oder Quinoasprossen) an erhält man eine vollwertige süsse Powermahlzeit.

Ernährungshinweis:

Äpfel enthalten lösliche Ballaststoffe wie Pektin, die für ein angenehmes Darmmilieu sorgen. Pektin hat die Eigenschaft, Toxine und Säuren zu binden, damit sie im Darm kein Unheil stiften.