Rohvegane Lebkuchen

Lebkuchen ohne backen? Ja, das geht, und sie schmecken köstlich!
Ideal als Last-Minute Weihnachtsgeschenk 😉

Die Rezeptidee stammt von createrawvision.de. Ich habe ein paar Kleinigkeiten anders gemacht. Bei der Deko kann man natürlich, wenn man nicht so viel Zeit hat, auch wie im Originalrezept einfach auf Nüsse oder Mandeln zurückgreifen. Ich habe mich entschieden, meine Lebkuchen ein bisschen aufwändiger zu gestalten und habe dafür das Rezept der rohveganen Raffaelos aus dem Praxis Handbuch von Ulrike Eder verwendet.

 

Mengenangaben für ca. 10 große oder 15 – 20 kleine

Für den „Teig“:
  • 150 g Haselnüsse, über Nacht eingeweicht
  • 150 g Mandeln, über Nacht eingeweicht
  • 10 Feigen, mindestens 2 Std. eingeweicht
  • 10 große entsteinte Datteln, mindestens 2 Std. eingeweicht
  • 1 geh. EL Lebkuchengewürz
  • Je 1 kl. TL Zitronen und Orangenschale
Für den Guss:
  • 100 g Kakaobutter
  • 3 – 4 EL flüssiges Süßungsmittel (z. B. Agavendicksaft)
  • 2 EL Mandelmus
  • 3 EL Kakaopulver
Zubereitung:

Die eingeweichten Nüsse und Trockenfrüchte gut spülen und ohne Einweichwasser zusammen mit den anderen Teigzutaten im Mixer zu einem festen Teig verarbeiten.

Teigkugeln in gewünschter Größe zu Lebkuchen platt drücken und im Dörrapparat auf Dörrfolien ca. 6 Std. trocknen, dann von der Folie nehmen, und ohne Folie weitere 6 – 8 Std. bei 42 Grad trocknen.

Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und anschließend mit den restlichen Gusszutaten verrühren. Ca. 10 Minuten stehen lassen und nochmals rühren. Anfangs ist der Guss noch ziemlich dünnflüssig, verfestigt sich aber nach einigen Minuten immer mehr. Sobald er nicht mehr dünnflüssig ist die Lebkuchen darin eintauchen, anschließend auf Folien legen und mit einer Nuss oder Figuren aus rohveganem Raffaelo garnieren.