So begann unser 2019

Hier ein paar Eindrücke von unserem Start ins neue Jahr, und wie unsere Tiere so mit der Schnee-Situation umgehen.

2018 war ein turbulentes Jahr, und in den letzten Tagen des Jahres waren wir immer noch damit beschäftigt, unser Glück zu fassen, dass Jeronimo die dramatische OP kurz vor Weihnachten so gut überstanden hat.

Mal kurz irgendwo einen Ball besuchen zum Jahreswechel-Feiern war aber trotzdem nicht drin, denn wie könnten wir auch nur einen Moment genießen, wenn wir gleichzeitig wüssten, dass sich unsere Tiere angesichts des Raketen-Lärms zutode fürchten. So blieben wir auch dieses Mal immer in der Nähe unserer tierischen Mitbewohner.

Mittlerweile ist Jeronimo schon so gut in Schuss, dass er immer wieder für kurze Zeit auf die Koppel darf. Mittlerweile ist er auch wieder komplett in die Herde integriert.
Anfangs wurde er am Führstrick immer wieder in der Herde geführt, sodass er Kontakt zu seinen Herdengenossen hatte und sich später schnell wieder eingliedern konnte. Als er vor ein paar Wochen aus der Klinik kam wurde er von den ranghohen Pferden alles andere als freundlich empfangen. Er wurde sogar massivst angefeindet, wie ein fremder Neuankömmling. Sunny, die Leitstute, reagierte äußerst aggressiv, sobald er nur den Kopf über den Zaun streckte und galoppierte immer wieder auf die Absperrung zu mit ihrer Brust gegen die Stangen.
Nur sein bester Freund, Samson, versuchte über die Abtrennung Kontakt mit ihm aufzunehmen. Vermutlich lag es an all den fremden Gerüchen, die er aus der Klinik mit gebracht hatte und an seiner momentanen Schwäche, die er signalisierte.

Auch jetzt, wo der Winter so richtig über uns hereingebrochen ist, liegen wir nicht faul auf der Couch vor dem Fernseher. Es gibt viel zu tun. Unsere Tiere wollen auch bei Schnee raus ans Tageslicht, und danach in trockene, warme, saubere Unterkünfte zurückkehren 🙂 Unsere Alten und Kranken fordern wie immer ihr Extra-Bisschen Aufmerksamkeit. Sunnys Phlegmone-Bein hat z. B. leider gerade wieder Hochkonjunktur.

Schaut Euch an, wie unsere Bewohner den Schee genießen!

Unser blindes altes Kaninchen Sammy bleibt bei Schneefall lieber in seinem kuscheligen dick eingestreuten Stall. Mittlerweile ist der weiße alte Hase schon etwas gebrechlich und dünn geworden. Er erhält deshalb Sonderrationen Futter. Seine Medikamente, die in Rosinen versteckt sind, frisst er liebend gerne aus der Hand.

Zwischendrin brachte uns Hahn Adello ins Schwitzen. Vom Scheesturm überrascht, schaffte er es offensichtlich nicht mehr bis zum Hühnerstall. Nach langem Suchen fanden wir ihn schließlich im Hasenstall, wo er als „Keinohrhase“ inmitten der Mümmelmänner im Trockenen saß.

Viel Spaß mit unserem Video 🙂